Theologie und interkonfessionelle Ehe

Universität und ökumenische Praxis: Ein Seminar des Instituts für ökumenische Forschung, Tübingen
 
Ökumene aus der Sicht der Betroffenen: Das Potential konfessionsverbindender Paare
Der ökumenische Stellenwert konfessionsverbindender Paare und ihre Bedeutung als ein Paradigma für die Ökumene standen im Mittelpunkt eines Seminars am Institut für Ökumenische Forschung Tübingen. Am 09. und 10. Februar 2007 fand es am Lehrstuhl für dogmatische Theologie und Dogmengeschichte unter der Leitung von Dr. habil. Bernhard Nitsche, Daniela Kästle und dem Ehepaar Jörg und Beate Beyer zum Thema konfessionsverbindende Ehepaare statt.
 
Die Schwerpunkte und Ergebnisse des Seminars wurden von den Teilnehmern zusammengefasst und hier ins Netz gestellt.
 
Versuch einer Zusammenfassung:
Aus der je eigenen, konfessionsbedingten Prägung, die im Widerspruch zu ihrer gelebten Verbundenheit steht, resultiert für konfessionsverbindende Ehepaare, dass sie in einem Prozess der fortschreitenden Annäherung durch gemeinsame Aktionen, wie z.B. Gebet oder Gottesdienstbesuch voneinander profitieren und lernen, um zu einer tieferen Wertschätzung der jeweils anderen Konfession zu kommen. Aufgrund dieser anthropologischer Aspekte und Prozesse können konfessionsverbindende Ehepaare Motor vor Ort sein und andere interkonfessionelle Paare ermutigen, selbst Initiative zu ergreifen um die ökumenische Diskussion in der Gesamtkirche wieder in Gang zu bringen und zu beleben.
 
(Katrin Dobler - Erarbeiten des Internet-Ergebnisses)
 
Ansätze ökumenischer Ehevorbereitung


Das Abendmahlverständnis der Katholiken, Lutheraner und Calvinisten


Eucharistische Gastfreundschaft aus kirchenrechtlicher Perspektive

 
Weiterführende Literatur, auf der sich die meisten Beiträge des Seminars wesentlich stützen