2006: Was heißt hier Sakrament?

Das Verhältnis von Wort und Sakrament in der Theologie und in der Wirklichkeit der Gemeinde

 
Eine Wochenendtagung für konfessionsverbindende Paare und für ökumenisch Interessierte.
17. bis 19. Februar 2006 in der Tagungsstätte Haus Höhenblick in Braunfels
 
Was ist das Wichtigste im Gottesdienst? Eine gute Predigt oder die Feier der Eucharistie beziehungsweise des Abendmahls? Diese Frage kann jede und keder für sich beantworten. Sie ist aber zugleich ein Merkmal konfessioneller Prägung.

Wenn konfessionsverbindende Paare und Familien gemeinsam die Gottesdienste ihrer Konfessionen besuchen, leidet der eine darunter, wenn die Predigt schlecht ist. Der Partner hat dagegen Schwierigkeiten damit, dass das Abendmahl nur alle paar Wochen gefeiert wird - und dann noch nach dem eigentlichen Gottesdienst.
 
Besonders aktuell wird die Frage nach Wort und Sakrament durch den Priestermangel der römisch-katholischen Kirche. Und die evangelische Christenheit ringt um die Bedeutung des Sakamentes: Gedächtnishandlung oder personale Gegenwart des auferstandenen Christus?
 
Vor diesem Hintergrund fragen wir auf unserer Jahrestagung nach dem Verhältnis von Wort und Sakrament.
 
Das Programm
Am Freitag Abend besteht die ausführliche Möglichkeit zum Kennenlernen und zum Erfahrungsaustausch.
Über das Thema referieren am Samstag vormittag

  • Dr. Rainer Dvorak (katholisch)
  • Prof. Paul-Gerhard Nohl (evangelisch)

mit anschließender Möglichkeit zur Diskussion.

Am Samstag Nachmittag treffen sich Arbeitsgruppen zu den Themenfeldern mit

  • theologischer
  • kreativer
  • musikalischer

Ausrichtung.
 
Am Samstag Abend berichtet Netzwerk Ökumene über zurückliegende und künftige Aktivitäten.
 
Sonntag endet die Tagung nach einem Familiengottesdienst mit dem Mittagessen.