Kanada

Montreal
Wir haben versucht, verschiedene Konferenzen auszuwerten. Bei einem Treffen mit Mitgliedern des Canadian Centre for Ecumenism (dt.: Kanadisches Zentrum für Ökumene, Anm. der Übersetzerin) haben wir die Ansprachen aller Gastredner ausgewertet, sowohl in Edmonton wie in anderen internationalen Konferenzen.
 
Betty und Wilf Dicks bleiben weiterhin engagiert im Studieren von Bibeldokumenten und Literatur sowie im Schreiben als Ausdruck ihrer persönlichen Dankbarkeit für die Anwesenheit des Heiligen Geistes in den konfessionsverbindenden Familien. Viele Leser haben den Artikel Transmitting Our Faith (dt.: Unseren Glauben weitergeben) der Familie Buchanan gelesen, der in ECUMENISM erschienen ist.
 
Die Roman Catholic - United Church of Canada National Dialogue group (dt.: Dialoggruppe röm.-katholisch – Vereinte Kirchen Kanadas) hat sich im Rahmen ihres fortlaufenden, bilateralen Dialogs in Montreal getroffen. Wir waren auch eingeladen und wollten unseren Schwerpunkt auf die Verstärkung und Ausweitung unseres nationalen Netzwerks legen, um mehr Aufmerksamkeit, Wertschätzung und Glaubwürdigkeit zu erlangen.
 
Eine Art Zugehörigkeitsgefühl wird weiterhin durch den Austausch von vielen E-Mails über die ganze Welt gepflegt, trotz des aifw [at] mylist [dot] net Listservers. Aber es sind es gerade die persönlichen Kontakte, von denen die konfessionsverschiedenen Familien am meisten profitieren.

  • Montreal stellte das Dekor für das Foto, nachdem der National Ecumenical Award (dt.: Nationale Ökumenepreis) an Fenella und Ray Temmerman in Winnipeg überreicht worden war, in Anerkennung ihres persönlichen Beitrags zu der internationalen Konferenz, zu der Website und zum Listserver. Neben den Mitgliedern des Canadian Centre for Ecumenism waren auch örtliche AIF-Leute (Association for Interchurch Family, dt.: Vereinigung für die konfessionsverbindende Familie) und der Fotograph anwesend, um den Gastgebern von 2002 zu danken.
  • 2002 war wegweisend für die Stärkung internationaler Freundschaften. Mitglieder der Foyers Mixtes (dt.: Gemischte Familien) besuchten Montreal, Denise und Charles-Robert Besse ebenso wie Pamela Fiévet. Beide Besuche haben unsere Beziehungen mit unseren Freunden in Frankreich vertieft, die mit ihrer Gastfreundschaft und Führungskompetenz sehr zur diesjährigen Weltkonferenz in Rom beigetragen haben. Auch für die Bédards war es bewegend, Freundschaften zu erneuern, Mitglieder der Foyers Mixtes zu treffen und im November Fr Beaupère im Lyon Centre, in St. Irenée zu treffen.
  • Die Nachricht, dass Marc Ouellet zum Bischof von Quebec ernannt worden ist und wieder in Kanada wohnt, wurde sehr positiv aufgenommen, da seine Ausführungen zum Thema Living the Path to Christian Unity (dt.: Den Weg zur christlichen Einheit leben) in Edmonton so aufbauend waren.

Saskatoon
Im Jahr 2002 haben wir ein Besinnungswochenende für die Mitglieder der kanadischen Vereinigung unterstützt, einige Teilnehmer kamen sogar aus Saskatchewan und Alberta. (Die Gruppe in Calgary führt diese Tradition 2003 fort.) Wir haben eine schöne Zeit des Gebets, des Gesprächs und des Zusammenseins verbracht.
 
Wir haben unsere Arbeit in zwei Bereichen vertieft, nämlich Ehevorbereitung und Treffen mit der örtlichen Kirchenleitung. Bei der Ehevorbereitung erzählen wir unsere Geschichte, dann laden wir die Paare dazu ein, miteinander über Gebet, Gott und den gemeinsamen Kirchgang zu reden. Das ist immer sehr spannend, da es einige Paare dazu bringt, aus ihrem Schneckenhaus herauszukommen und diese Themen zu besprechen. Die größte Herausforderung ist die, die Paare verstehen zu lassen, was sie nach der Hochzeit erwartet. Für viele ist das kein Thema, denn sie erwarten da keine Probleme. Diese treten dann später auf, wenn der Skandal der Kirchenspaltung Einfluss auf ihr Familienleben gewinnt.
 
Zur Zeit arbeiten wir an einem Videoprojekt, an dem eine Gruppe junger Menschen beteiligt ist, die die Rolle von konfessionsverbindenden Familien übernehmen – wir hoffen, das dies bei denen, die kurz vor der Hochzeit stehen, etwas von den Freuden und Leiden weckt.
 
Calgary
Unsere Gruppe macht treu weiter, an jedem letzten Samstag im Monat, mit denselben vier Familien – zwei dieser Familien haben sich jedoch vergrößert. Bei Euan Robertsons Taufe sprach der Pfarrer von dem reichen Glaubensleben, das Iain und Nancy in ihre Familie einbringen. Grace Abbott konnte Traceys röm.-katholischen Priester und Ernies Pfarrer von der United Church (dt.: Vereinte Kirche) zusammen gewinnen, die sich beide bei der Taufe sehr engagiert haben. Beide Gottesdienste haben in wundervoller Weise daran erinnert, dass die Ökumene trotz mancher Schwierigkeiten funktioniert und dass im Zentrum unserer Glaubenstraditionen der gemeinsame Glaube an Jesus Christus steht.
 
Wir bereiten jetzt das Wochenendtreffen von konfessionsverbindenden Familien vor, das letztes Jahr von der Gruppe in Saskatoon initiiert worden war. Obwohl wir selbst nicht nach Rom kommen können, schicken wir die herzlichsten Grüße an all die wunderbaren Menschen, die wir in Edmonton getroffen haben, und hoffen inständig, dass sich unsere Wege wieder einmal treffen werden.
 
Toronto
Nick Jesson und Amanda Currie sind in vielen Bereichen aktiv gewesen. Durch ihre universitären Studien - der eine promoviert in Ökumenischer Theologie, der andere bereitet sich auf den aktiven Seelsorgedienst vor - führen sie die Realität konfessionsverbindender Familien in universitären Kreisen ein.
 
In seiner Freizeit hat Nick verschiedene ökumenische Websites entworfen sowie eine sehr aktive Rolle in fruchtbaren Diskussionen über den Interchurch Families Listserver aifw [at] mylist [dot] net gespielt.
 
Winnipeg
Ray und Fenella Temmerman sind von der kleinen Gemeinschaft Morden in die Stadt Winnipeg, Manitoba umgezogen.
 
Dabei haben sie ihre internationale Arbeit fortgesetzt, wenn auch in kleinerem Rahmen. Sie haben sich verantwortlich um die größte Internetquelle für konfessionsverbindende Familien www.interchurchfamilies.org gekümmert und machen Werbung für die Konferenz in Rom 2003 bei 500 anglikanischen, katholischen und lutheranischen Bischöfen und ihren Kirchen in Nordamerika. Ray konnte von der wunderbaren Gelegenheit Gebrauch machen, bei einem Besuch in Australien konfessionsverbindende Familien kennen zu lernen und dabei die Australier zu ermutigen, die folgende internationale englischsprachige Konferenz 2005 auszurichten.
 
 
Die konfessionsverbindenden Familien in Regina und Edmonton sind zwar gering an Zahl, setzen sich aber weiter dafür ein, dass andere konfessionsverbindende Familien die reichen Freuden kennen lernen, die ihr Leben als konfessionsverbindende Familie mit sich bringt. Ihr Einsatz wird nicht in Zahlen sichtbar, sondern in großer Treue.